Ist es bald vorbei ?

Wir sind von Herzen dankbar für unsere Unterstützer, Pflegestellen und Adoptanten, die es den Tieren ermöglichen ein glückliches Leben zu führen. Gemeinsam mit Euch haben wir es bis jetzt geschafft.

Aber die andre Seite unserer Arbeit überwiegt gerade, mehr als wir tragen können. Lange haben wir überlegt, was zu schreiben, denn normalerweise tun wir das eher nicht. Aber wir wollen auch nicht warten, bis wir nur noch "Lebt wohl" sagen können.

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Der Moment, an dem man nicht weiß ob es weiter geht, wo man das Gefühl hat, es geht einfach nicht mehr, es macht alles keinen Sinn.

Wir sind am Limit, erschöpft, keine Luft mehr für irgendwas, das eigene Leben? - existiert nicht mehr.

Dazu kommt ein dickes Loch in der Kasse, aber tausend Dinge, die noch bezahlt werden müssen. 

Adoptanten die nach ein/zwei/drei Jahren ankommen, und ihre Tiere sofort loswerden wollen, kalt, als wären sie einfach eine Ware die man nicht mehr braucht. 

Tiere die grade angekommen sind und anscheinend nicht das sind was man erwartet hat. 

Vermittlungen? Insgesamt sehr schleppend, für Katzen so gut wie nichts.

Es ist eine Sache, was in den Ländern abgeht, in denen wir helfen. Man weiß es, man rechnet damit, auch wenn es natürlich jedes Mal weh tut, das Elend zu sehen. Das alles kostet Kraft, es zehrt an einem, es bricht einem immer ein Stückchen mehr ab, vom Herzen. 

Wenn man dann die Tiere sieht, die es geschafft haben, die nun hier sind und ein glückliches Leben führen, geliebt werden - dieses Gefühl des Glücks ist unbeschreiblich. - Wenn!

Im Moment aber verliert man immer mehr den Glauben an all das. Was ist denn nur los mit den Menschen hier? Man redet mit ihnen, oftmals nicht gerade wenig, man klärt auf, gibt Tips, man sagt, dass es Anfangs auch schwer werden kann, man Geduld braucht - ihr kennt das alles ja. Es wird beteuert, dass das selbstverständlich ist, kein Problem, man hat Erfahrung und würde nie auf die Idee kommen, das Tier wieder abzugeben, natürlich muss man mit dem Tier arbeiten, blablabla - und dann? Man könnt meinen, man hat einen völlig andren Menschen grade am Telefon, der einen anschreit das „scheiß Tier“ sofort abzuholen.

Was verdammt noch mal stimmt nicht mit diesen Leuten?! Alles was man gesagt hat, scheinen sie noch nie gehört zu haben. Die Tips umgesetzt - pffff, nicht mal ansatzweise. Zeit geben - wer hat die heutzutage schon? Alles muss sofort funktionieren, und das ohne das man Arbeit reinsteckt.

Wie sollen wir denn all das abfangen können, worauf andre einfach keinen Bock haben? Wenn man sich ein Lebewesen holt, übernimmt man Verantwortung, die kann man doch nicht einfach komplett uns aufladen nur weil, ja warum überhaupt? Man was besseres zu tun hat, zu bequem is, es sich anders vorgestellt hat, man in seinem Stolz verletzt is, weil man so viel Erfahrung hat aber es grad nicht so klappt und dann muss ja das Tier Schuld sein?

Ja, es gibt sie, die schwierigen Tiere, die wirklich Probleme machen. Aber das sind aus Erfahrung nicht mal 5% von denen die man los haben will.

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Wir können nicht mehr! Weder psychisch noch finanziell.

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Uns fehlt es derzeit wirklich mehr als dringend an guten Pflegestellen, für Hunde die schon in Deutschland sind und unter kommen müssen. 

Und an finanzieller Unterstützung für die Kosten, die wir hier haben, wie z.B. Tierarztkosten und Transport für unsere Pflegetiere in Deutschland.

Nur so können wir als Verein überleben, um all denen im Ausland zu helfen, die ohne uns sonst keine Chance haben.

 

 

Wer helfen möchte:

 

Kreditinstitut:

Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee

Kontoinhaber:

Pfotenfreunde Bayern e.V.

IBAN: DE13 7115 2570 0012 2989 64

BIC: BYLADEM1MIB

 

oder PAYPAL:

 

spenden@pfotenfreunde-bayern.com

 

SCHONMAL VIELEN VIELEN DANK AN ALLE DIE UNS HELFEN!!!!